• Mittwoch, 28. Oktober 2020 15:07

Tag: worldofwarcraft

WoW Shadowlands verschoben......

2. Oktober 2020 - geschrieben von Stitch um 12:04 Uhr • 0 Kommentare

Fans von World of Warcraft müssen sich ein wenig länger gedulden, bevor sie das neue Addon Shadowlands spielen können. Dafür hat der Pre-Patch jetzt einen Release-Termin.

Nachdem dieses Jahr bereits Cyberpunk 2077 (zweimal) verschoben wurde, folgt nun die nächste Verzögerung eines großen Titels: Auch auf das Shadowlands-Addon für World of Warcraft müsst ihr länger warten. Wie Blizzard jetzt angibt, wird der Release nicht mehr Ende Oktober erfolgen.

Dafür hat der Pre-Patch zu Shadowlands endlich einen Termin, mit dem bereits neue Inhalte ins Spiel kommen.

Wann kommt Shadowlands jetzt?

Einen exakten neuen Release-Termin gibt es noch nicht. Der Entwickler erklärt in seinem Blogpost derzeit nur, dass sie die Erweiterung auf »später dieses Jahr« verschoben haben. Ihr solltet Shadowlands also noch 2020 spielen können. Wann genau ist jedoch unbekannt.

Man will besseres Endgame: Die Gründe für die Verzögerung sind vielfältig. Blizzard erklärt, dass man während des Beta-Tests unter anderem feststellte, dass das Endgame noch etwas mehr Arbeit benötigt. Die zusätzliche Zeit will man deshalb gerade für Polishing verwenden.

Pre-Patch für WoW bringt trotzdem neuen Content

Zusammen mit der Verschiebung gibt es jedoch auch eine positive Ankündigung. Auf neue Inhalte müsst ihr nicht mehr allzu lange warten. Denn der Auftakt zum Shadowlands-Addon wird mit dem Pre-Patch am 13. Oktober 2020 erscheinen.

Der wird bereits eine Reihe von Neuerungen einführen, wie das überarbeitete Levelsystem und New-Player-Experience auf Exile's Reach, sowie zusätzliche Anpassungsmöglichkeiten für eure Charaktere.

Das geplante Pre-Event selbst wird jedoch nicht mehr zusammen mit der Veröffentlichung von Update 9.0.1 starten, sondern verzögert sich ebenfalls. Auch für das gibt es kein genaues Datum. Blizzard selbst sagt nur, dass es beginnt, »sobald wir uns dem Release von Shadowlands nähern.«

WoW Classic: Das größte Event ist nach nur einem Tag quasi schon vorbei

2. August 2020 - geschrieben von Stitch um 12:14 Uhr • 0 Kommentare

Ressourcen sammeln für Ahn’Qiraj war ein riesiges Event in World of Warcraft. In Classic dauerte der Spaß aber kurz – manchmal sogar weniger als 24 Stunden.

Die Eröffnung des Raids Ahn’Qiraj ist das wohl größte und bekannteste Event in World of Warcraft Classic. Tausende Spieler arbeiten auf ihren jeweiligen Realms zusammen, um die Kriegsanstrengungen voranzutreiben, Spenden zu sammeln und anschließend den Gong zu schlagen, der das Tor öffnet. Eine Bemühung, die eigentlich Wochen dauern kann. Doch die ersten Schritte dieses Events wurden in Windeseile erledigt – nämlich noch am ersten Tag.

Was ist passiert? Am vergangenen Mittwoch startete in WoW Classic das große Event rund um Ahn’Qiraj. Jeder Realm muss hier zigtausende Ressourcen sammeln, um anschließend die Eröffnung der Tore in Gang zu setzen. Das ist eine Aufgabe, die eigentlich mehrere Wochen lang dauerte und so allen Spielern eine Gelegenheit gab, sich daran zu beteiligen. Immerhin winken dafür viele Rufpunkte bei den verschiedenen Fraktionen von Horde und Allianz.



Doch in Classic war der Spuk schnell vorbei. Der Realm Sulfuras hatte nach nur 14 Stunden sämtliche notwendigen Ressourcen und konnte damit die erste Phase des Events abschließen. Hier hatte die Gilde <GRIZZLY FROM REDDIT> im Alleingang knapp 98% der Ressourcen gespendet und diese bereits im Vorfeld gesammelt.

Auf anderen Realms sieht es ähnlich aus, in vielen Fällen sind die Kriegsbemühungen bereits abgeschlossen.

Große Gilden erledigten das meiste

Warum ging das so schnell? Dass die Kriegsbemühungen und vor allem das Sammeln der Ressourcen so schnell ging, hat vor allem zwei Gründe.

  • Mehr Effizienz: Die Spieler sind allgemein effizienter unterwegs als damals zu Vanilla-Zeiten. Große Gilden haben schon vor dem Event-Start die meisten Ressourcen gesammelt und konnten diese direkt zum Start abgeben.
  • Mehr Spieler: Ein Classic-Realm beherbergt mehr Spieler, als es damals ein Realm zu Vanilla-Zeiten getan hat. Durch die erhöhte Spieler-Anzahl gibt es auch mehr Leute, die Ressourcen sammeln und diese abgeben können.

Die Ressourcen wurden übrigens vornehmlich in Briefkästen gebunkert – in die üblichen Banken der Charaktere hätte das alles gar nicht gepasst.

Damit entsprach das Event den Erwartungen, dass es super-schnell vorbei sein würde.

Was kommt noch? Das Event geht zwar noch weiter, doch auch an den nächsten Schritten wird bereits fieberhaft gearbeitet. Die Gilde <APES> konnte sogar den notwendigen Schritt des Farmens von Skarabäus-Fragmenten innerhalb von 23 Stunden abschließen. Das ist ein Teil der Questreihe, um später den Gong schlagen und damit die Tore von Ahn’Qiraj final öffnen zu können.

Vollständig abgeschlossen wird das Event aber wohl erst in der kommenden Woche, denn dann kann das notwendige Quest-Item aus einem der älteren Raids geholt werden.

Wer bei der tatsächlichen Eröffnung dabei sein will, muss sich allerdings sputen. Denn mit etwas Pech schließt Blizzard euch da aus …

Quelle: mein-mmo.de

Top-Gilde zerbricht nach 15 Jahren

30. Juni 2020 - geschrieben von Stitch um 14:24 Uhr • 0 Kommentare

Die Gilde Method galt über Jahre als die Vorzeige-PvE-Gilde in World of Warcraft. Jetzt verlassen Dutzende von Spielern, Streamern und wichtigen Führungspersonen die Gilde. Der Chef Scott „Sco“ McMillian übernimmt die Verantwortung und sagt: Er habe die Fans enttäuscht und versagt. Man habe den Kopf in den Sand gesteckt und dem Falschen geglaubt.

Das ist Method: Die Gilde Method wurde 2005 von Scott McMillan gegründet. Die Gilde konzentrierte sich auf kompetitives Raiden, die balgten sich mit anderen Top-PvE-Gilden darum, wer die World Firsts holt.

Seit 2018 hat sich die Gilde stärker professionalisiert und angefangen, die Raids live auf Twitch zu übertragen.

Method galt lange als die „führende Gilde“ in WoW und hatte gerade begonnen, sich breiter aufzustellen und zu expandieren. Zuletzt hatte man sich von Partner Red Bull getrennt, um in Zukunft die Vermarktung von World-First-Kills selbst in die Hand zu nehmen.

Vorwurf: Untätigkeit gegen Gildenmitglied

Darum zerbricht die Gilde: Der Gilde Method wird vorgeworfen, zu wenig gegen den Spieler MethodJosh unternommen zu haben. Dem Spieler wurden jetzt von 8 unterschiedliche Frauen über Social Media Vorwürfe gemacht, sie sexuell misshandelt zu haben.

Die Vorwürfe gehen bis hin zu einer Vergewaltigung, wegen der MethodJosh 2019 offenbar von Twitch gebannt wurde. Der Spieler soll Method sogar darüber informiert haben, dass eine polizeiliche Untersuchung gegen ihn laufe.

Method hat den Spieler nach den Vorwürfen nun zwar ausgeschlossen, aber das wurde von vielen Mitgliedern und Partnern als ungenügend empfunden. Die Gilde hätte früher und entschlossener gegen den Spieler vorgehen müssen, so die einhellige Meinung.

Zahlreiche Mitglieder, Sponsoren und Partner von Method wollen jetzt nicht mehr mit der Gilde in Verbindung gebracht werden und trennen ihre Bande.

Mehr als 50 Abschiedsbotschaften von Method – Sogar Goldseller gehen

Das ist bei Method los: In einem reddit-Thread sind alle Abgänge von Method in den letzten Tagen aufgeführt (via reddit). Es ist eine lange, lange Liste mit Tweets und Abschiedsbotschaften. Insgesamt kommen über 50 dieser Nachrichten zusammen:

  • Der WoW-Streamer Esfand geht, zusammen mit vielen anderen Castern, Streamern, Aushängeschildern und Content-Creators
  • Die Top-Teams im EU-PvP und im NA-PVP sind schon weg
  • Auch das „Dungeon“-Team verschwindet nach und nach von Method
  • Dazu ziehen sich zahlreiche Profi-Spieler des Raid-Teams von Method zurück
  • Sponsoren wie Corsair oder MSI trennen ihre Verbindung
  • Führungskräfte, die erst noch versuchten, den Laden zusammenzuhalten, wie die General Mangerin, haben die Gilde verlassen

Blizzard sagt in einem Statement, man arbeitet nicht mit Method zusammen und werde das künftig nicht tun (via PC Gamer).

Sogar Goldseller distanzieren sich von der Gilde.

„Kopf in den Sand gesteckt“

Das sagt der Chef: Der Gründer der Gilde, Scott „Sco“ McMillan, hat sich in einem Statement an die Fans gewandt. Er sagt, dass Method die Fans enttäuscht hat und er sie enttäuscht hat. Damit müsse er jetzt leben.

Er erklärt dann, dass Josh ihnen immer wieder versichert habe, dass an den Vorwürfen nichts dran sei. Man habe ihm geglaubt. Im Rückblick, sagt McMillan, habe man einfach den Kopf in den Sand gesteckt.

Er sagt, der Spieler habe sie darüber in Kenntnis gesetzt, dass eine polizeiliche Untersuchung gegen ihn läuft, aber die Gilde davon überzeugt, dass nichts dran sei. Als er dann später beweisen konnte, dass die Untersuchung eingestellt worden war, nahm Method das als Beweis dafür, dass Josh im Recht ist und setzte sich sogar wieder dafür ein, dass er auf Twitch streamen konnte.

Nach den Anschuldigungen im Juni sah Method aber ein, dass es kein Entschulden für sein Verhalten gab und warf Josh raus. McMillan spricht davon, dass man die „der vollen Tiefe seiner Verderbtheit“ erkannt habe.

McMillan sagt, er werde sich jetzt Zeit nehmen, um über seine Zukunft nachzudenken und über die Zukunft von Method.

Die Leute hätten ihm vertraut, er habe sie enttäuscht, das werde er sich nie vergeben.


Quelle: meinmmo



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